12 Teilnehmer aus den Kreisen Ahrweiler

und Mayen-Koblenz starten durch

Vorbereitung zur Alten- & Krankenpflegehilfeausbildung

2.7.2016 | Der vierte Jahrgang hat in Andernach die einjährige Qualifizierende Vorbereitung zur Alten- & Krankenpflegehilfeausbildung des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. erfolgreich abgeschlossen. Foto: E.T. Müller 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz erhielten ihre Zertifikate und feierten mit ihren Ausbilderinnen in Andernach. In den Schulungsräumen in der Agrippastraße hatten die Absolventinnen und Absolventen ein leckeres Büfett aufgebaut, und einer Präsentation verglichen sie die Ausbildung mit einer Zugreise: Da gibt es überraschende Haltepunkte, Umsteigmöglichkeiten, Weichenstellungen und immer wieder Menschen, die einem die richtige Fahrkarte für den weiteren Weg geben und sagen, in welchen Zug man einsteigen soll. Zum Abschied schenkten sie ihren Dozenten – Jutta Ebert, Ulli Kögel, Steffi Nöthen, Pia Welsch, Sebastian Busch und Udo Klein – eine Uhr mit ihren Gesichtern. So lächeln die Teilnehmer ihren Dozenten zu jeder Stunde entgegen. Mit einem Gedicht beglückwünschte Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens die jungen Damen und Herren zu ihrem Abschluss als einem wichtigen Schritt ins weitere Berufsleben. Alle wollen im Bereich Pflege weiterarbeiten und einige haben bereits einen Ausbildungsplatz beim Deutschen Roten Kreuz in Sinzig oder bei den Johannitern in Bad Breisig. Gabriele Meurer vom Fachdienst Integration durch Arbeit beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, „dass es gelingt. Sie haben sich für diese anerkennenswerte Aufgabe entschieden. Die Unterstützung im Alter muss geleistet werden. Es lohnt sich, in diesen Beruf einzusteigen.“ Mit Freude begrüßte sie auch drei ehemalige Teilnehmer, die ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin und zum Altenpflegehelfer bereits erfolgreich abgeschlossen haben und zur Abschlussfeier nach Andernach gekommen waren. Jutta Ebert gab den Teilnehmenden ihre besten Wünsche mit auf den Weg und erinnerte an manche Talsohle, die gemeinsam gemeistert wurde. Alle Probleme konnten dank der Zielstrebigkeit der Gruppe gut überwunden werden, so Steffi Nöthen. „Und wenn Sie mal Schwierigkeiten haben, wir sind immer für Sie da!“, betonte Ulli Kögel. Für Pia Welsch war es ein „schönes Jahr“. Und die Dozentin riet ihren Schützlingen, so weiterzumachen, wie sie das Jahr begonnen haben. Udo Klein hob das große Engagement der Gruppe hervor, und Diakon Peter Helmling gab in einem humorvollen Gebet die besten Segenwünsche mit auf den Weg. Die eine Maßnahme ist abgeschlossen — und die nächste Qualifizierung beginnt schon bald. Das bis zuletzt vom Europäischen Sozialfonds, dem Land Rheinland- Pfalz – Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie – geförderte Projekt wird in neuer Form unter dem Namen „Fit für die Pflege“ weitergeführt werden. Über Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine, die beim Jobcenter oder bei der Agentur für Arbeit erhältlich sind, können dann Arbeitslose – gemäß § 45, SGB III – an der Maßnahme teilnehmen und eine Zertifikation zur Alten- und Krankenpflegeausbildung erwerben. Das Qualifizierungsjahr wird als Vorpraktikum für eine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege anerkannt. An der Maßnahme des Fachdienstes Integration durch Arbeit, Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V., beteiligt sind die Sozialstationen Ahrweiler, Andernach, Mayen und Polch, der Mobile Soziale Dienst Andernach, die Krankenpflegeschule St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, die VHS-Andernach und das MYK-Netz.