Misereor-Gast aus Indien informiert

Caritas Mayen

Heute schon die Welt verändert? Melvin Pangva stellt

Wasser-Projekt vor

9.3.2018  |  Heute schon die Welt verändert? Unter diesem Motto steht die diesjährige Misereor-Fastenaktion gemeinsam mit der Kirche von Indien. Für das Wochenende 17. und 18. März 2018 wird in den katholischen Gottesdiensten zu Spenden aufgerufen. Aber was geschieht mit dem Geld? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Mayen konnten sich ein Bild machen. Gast aus Indien war Melvin Pangva, den Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens und Hugo Nowicki, Vorsitzender des Caritasrates, herzlich im Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen willkommen hießen. Vorn, von links: Erich Mieden, Melvin Pangva, Hugo Nowicki und Werner Steffens. Oben, von links: Daniele Ihle, Leiterin der Sozialstation in Mayen, Markus Göpfert, Leiter des Fachdienstes Migration, Bernhard Gödert, Fachdienstleiter Soziale Dienste, und Tomasz Welke  |  Foto: E.T. Müller Ebenso begrüßte Steffens Dolmetscherin Katharina Müller, Pastoralreferent David Morgenstern vom Dekanat Mayen-Mendig, Missio-Diözesanreferent Tomasz Welke vom Bischöflichen Generalvikariat und Erich Mieden, der als Ehrenamtlicher in der Pfarrgemeinschaft Mayen diese Zusammenkunft organisiert hatte. Bei einer Führung durchs Haus konnte der Caritas-Geschäftsführer auf die zahl- reichen Dienste des Caritasverbandes in Mayen, die Büros des Dekanates, der Barmherzigen Brüder und anderer familienstützender Beratungsdienste verweisen. Melvin Pangva zeigte sich beeindruckt vom bunten Leben im Mehrgenerationen- haus St. Matthias und von den vielen unterschiedlichsten, professionellen An- geboten, von der Caritas-Sozialstation, über die Psychosoziale Beratungsstelle für Abhängige bis hin zum Caritas-Migrationsdienst. Im Konferenzraum kam Melvin Pangva mit den Caritas-Mitarbeiterinnen und Mit- arbeitern ins Gespräch und berichtete mit Herzblut von seinen Projekten im west- indischen Bundesstaat Maharashtra, für die er als Koordinator zuständig ist. Beispielhaft für 195 Dörfer und 24.000 Haushalte des von Misereor geförderten Projektes „ein Leben in Würde“ erzählte Pangva von einem armen Dorf, dessen Brunnen aufgrund einer lange anhaltenden Dürre ausgetrocknet waren. Ohne Wasser hatten die Menschen keine Perspektive und verließen das Dorf. Mithilfe des von Misereor unterstützte People-Led Empowerment (PLE) – Projektes gelang es Melvin Pangva, Bürger zu befähigen, sich selbst zu helfen. Nicht mit einem fertigen Konzept suchte er mit der Bevölkerung nach Lösungen. „Die Menschen selbst wurden zu Akteuren des Wandels und nahmen ihr Schicksal in die Hand. Wir sind überzeugt, dass die Menschen die besten Lösungen wissen“, führte der Projekt- Koordinator aus. Die Bewohner hatten die Idee, aus eigener Kraft 37 Staugräben auf einer Länge von 300 Metern auszuheben, um Regenwasser zu speichern. Das versickernde Stauwasser hebt den Grundwasserspiegel und die Dorfbrunnen geben wieder Wasser. So hat die Bevölkerung aus eigner Kraft mithilfe von Misereor und Caritas international die Abwanderung gestoppt. Es kann wieder Ackerbau betrieben werden. Die Kinder müssen nicht mehr Wasser von weit her holen, sondern können zur Schule gehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas dankten Melvin Pangva für diesen anschaulichen Bericht. Mit einer Misereor-Spende wird in diesem Jahr auch seine Arbeit unterstützt: Misereor Spendenkonto Stichwort „Fastenaktion 2018“ Pax-Bank Aachen IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC: GENODED1PAX

Misereor-Gast aus Indien

informiert Caritas Mayen

Heute schon die Welt verändert?

Melvin Pangva stellt Wasser-

Projekt vor

9.3.2018  |  Heute schon die Welt verändert? Unter diesem Motto steht die diesjährige Misereor-Fastenaktion gemeinsam mit der Kirche von Indien. Für das Wochenende 17. und 18. März 2018 wird in den katholischen Gottesdiensten zu Spenden aufgerufen. Aber was geschieht mit dem Geld? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Mayen konnten sich ein Bild machen. Gast aus Indien war Melvin Pangva, den Caritas- Geschäftsführer Werner Steffens und Hugo Nowicki, Vorsitzender des Caritasrates, herzlich im Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen willkommen hießen. Vorn, von links: Erich Mieden, Melvin Pangva, Hugo Nowicki und Werner Steffens. Oben, von links: Daniele Ihle, Leiterin der Sozialstation in Mayen, Markus Göpfert, Leiter des Fachdienstes Migration, Bernhard Gödert, Fachdienstleiter Soziale Dienste, und Tomasz Welke  |  Foto: E.T. Müller Ebenso begrüßte Steffens Dolmetscherin Katharina Müller, Pastoralreferent David Morgenstern vom Dekanat Mayen-Mendig, Missio-Diözesanreferent Tomasz Welke vom Bischöflichen Generalvikariat und Erich Mieden, der als Ehrenamtlicher in der Pfarrgemeinschaft Mayen diese Zusammenkunft organisiert hatte. Bei einer Führung durchs Haus konnte der Caritas-Geschäftsführer auf die zahlreichen Dienste des Caritasverbandes in Mayen, die Büros des Dekanates, der Barmherzigen Brüder und anderer familienstützender Beratungsdienste verweisen. Melvin Pangva zeigte sich beeindruckt vom bunten Leben im Mehrgenerationenhaus St. Matthias und von den vielen unterschiedlichsten, professionellen Angeboten, von der Caritas- Sozialstation, über die Psychosoziale Beratungsstelle für Abhängige bis hin zum Caritas-Migrationsdienst. Im Konferenzraum kam Melvin Pangva mit den Caritas-Mitarbeiterinnen und Mit- arbeitern ins Gespräch und berichtete mit Herzblut von seinen Projekten im west- indischen Bundesstaat Maharashtra, für die er als Koordinator zuständig ist. Beispielhaft für 195 Dörfer und 24.000 Haushalte des von Misereor geförderten Projektes „ein Leben in Würde“ erzählte Pangva von einem armen Dorf, dessen Brunnen aufgrund einer lange anhaltenden Dürre ausgetrocknet waren. Ohne Wasser hatten die Menschen keine Perspektive und verließen das Dorf. Mithilfe des von Misereor unterstützte People-Led Empowerment (PLE) – Projektes gelang es Melvin Pangva, Bürger zu befähigen, sich selbst zu helfen. Nicht mit einem fertigen Konzept suchte er mit der Bevölkerung nach Lösungen. „Die Menschen selbst wurden zu Akteuren des Wandels und nahmen ihr Schicksal in die Hand. Wir sind überzeugt, dass die Menschen die besten Lösungen wissen“, führte der Projekt-Koordinator aus. Die Bewohner hatten die Idee, aus eigener Kraft 37 Staugräben auf einer Länge von 300 Metern auszuheben, um Regenwasser zu speichern. Das versickernde Stauwasser hebt den Grundwasserspiegel und die Dorf- brunnen geben wieder Wasser. So hat die Bevölkerung aus eigner Kraft mithilfe von Misereor und Caritas international die Abwanderung gestoppt. Es kann wieder Ackerbau betrieben werden. Die Kinder müssen nicht mehr Wasser von weit her holen, sondern können zur Schule gehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas dankten Melvin Pangva für diesen anschaulichen Bericht. Mit einer Misereor- Spende wird in diesem Jahr auch seine Arbeit unterstützt: Misereor Spendenkonto Stichwort „Fastenaktion 2018“ Pax-Bank Aachen IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC: GENODED1PAX