Ehrenamtstag der Caritas in Maria Laach

Caritasverband dankte ehrenamtlichen Mitarbeitern mit

einer Feier im Klosterforum

23.12.2019 | Weit über 400 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Ahrweiler, Andernach und Mayen. Jetzt wurden viele Ehrenamtliche aus Andernach, Mayen, Mendig und Polch im Kloster- forum Maria Laach vom Vorsitzenden Christoph Schmitz begrüßt. Kabarettist Franz-Josef Euteneuer, der durch das Programm führte, ist nicht nur überzeugter Hosenträger- Träger. Als passionierter Fahrradfahrer stürmte er natürlich mit dem Fahrrad die Bühne. | Foto: E.T. Müller Schmitz dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und warf mit Neuigkeit ein Schlaglicht auf die ehrenamtliche Arbeit im gesamten Verband. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter stehen für die vielen Dienste, die der Caritas- verband in Ahrweiler, Andernach, Mayen und Polch anbietet, von der Pflege über die Beratung, Begleitung, Betreuung und Unterstützung bis hin zur Begegnung für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Ohne das Zusammenwirken von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gäbe es nicht diese Vielfalt, so Christoph Schmitz. In seinem Grußwort betonte Prior-Administrator Pater Petrus Nowack OSB, dass es ohne die Dienste der Caritas keinen Glauben und keine Verkündigung gebe. Und er beleuchtete die ehrenamtlicher Arbeit als ein Geben und Nehmen: „Zum Leben gehört das Geschenk, das Schenken und sich etwas schenken lassen. Wir brauchen beides. Gottes Liebe verwirklicht sich in der Liebe zum Nächsten, denn am Nächsten vorbei gibt es keinen Weg zu Gott.“ Dann mischte Kabarettist Franz-Josef Euteneuer das Publikum auf und hatte die Caritäter mit seinen humoristischen Querschlägen schnell auf seiner Seite. „Es gibt zwei Sorten von Ehrenamt: die einen bekommt man nicht rein und die anderen nicht raus“, so der überzeugte Hosenträger-Träger Euteneuer, der in seinem Programm „Ehrenamt mit Lust — lustvolles Ehrenamt“ aus dem Nähkästchen plauderte. Ehrenamtliche kämen in Situationen, in die man sonst nie gekommen wäre. Ehrenamt hat also eine überraschende Komponente, wobei die Reichtümer dieser Welt jedoch auf der Strecke bleiben können. Franz-Josef Euteneuer: „Doch steht nirgendwo, dass es der Sinn des Lebens sei, der Reichste auf dem Friedhof zu sein. Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Aber er schenkt sich nicht zu Tode.“ Vielmehr gibt er froh das Feuer weiter, das ihm selbst geschenkt worden ist. Ein großer Spaß war es auch für Prior-Administrator Pater Petrus, als dieser von Euteneuer in sein Programm eingebunden wurde und schließlich selbst mit von der Partie war, viele Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, fünf bis 45 Jahre, zusammen mit dem Vorsitzenden Christoph Schmitz, Hugo Nowicki, Vorsitzender des Caritasrates, Caritas- Geschäftsführer Werner Steffens und den Caritas-Fachdienstleitern zu ehren. Die ehrenamtliche Arbeit bei der Caritas ist bunt und vielfältig, angefangen beim Projekt „angekommen — angenommen in der Pellenz“ über den Betreuungsverein, „Essen auf Rädern“ in Andernach, die Fachstelle Frühe Hilfen in Mayen und Polch, den Fachdienst Migration, die Seniorenreise bis hin zur „Tafel Mayen“ in Andernach, Mayen und Polch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter all dieser Dienste kamen auf die Bühne, auch die beiden Caritas-Urgesteine von „Essen auf Rädern“ in Andernach. Für 40 Jahre im Dienste der Caritas erhielt Rudi Marthaler Weine von Rhein, Mosel und Ahr. Für ganze 45 Jahre bei „Essen auf Rädern“ wurde Josef Nonn der Gutschein eines renommierten Andernacher Restaurants überreicht. Ein gelungener, heiterer Ehrenamtstag, der nach diesem langen, humorvollen Feuerwerk mit dem von Hugo Nowicki gesprochenen Nachtgebet besinnlich endete.

Ehrenamtstag der Caritas in

Maria Laach

Caritasverband dankte

ehrenamtlichen Mitarbeitern

mit einer Feier im Klosterforum

23.12.2019 | Weit über 400 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Ahrweiler, Andernach und Mayen. Jetzt wurden viele Ehrenamtliche aus Andernach, Mayen, Mendig und Polch im Klosterforum Maria Laach vom Vorsitzenden Christoph Schmitz begrüßt. Kabarettist Franz-Josef Euteneuer, der durch das Pro- gramm führte, ist nicht nur überzeugter Hosenträger- Träger. Als passionierter Fahrradfahrer stürmte er natür- lich mit dem Fahrrad die Bühne. | Foto: E.T. Müller Schmitz dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und warf mit Neuigkeit ein Schlaglicht auf die ehrenamtliche Arbeit im gesamten Verband. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter stehen für die vielen Dienste, die der Caritasverband in Ahrweiler, Andernach, Mayen und Polch anbietet, von der Pflege über die Beratung, Begleitung, Betreuung und Unterstützung bis hin zur Begegnung für Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Ohne das Zusammenwirken von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mit- arbeitern gäbe es nicht diese Vielfalt, so Christoph Schmitz. In seinem Grußwort betonte Prior- Administrator Pater Petrus Nowack OSB, dass es ohne die Dienste der Caritas keinen Glauben und keine Verkündigung gebe. Und er beleuchtete die ehrenamtlicher Arbeit als ein Geben und Nehmen: „Zum Leben gehört das Geschenk, das Schenken und sich etwas schenken lassen. Wir brauchen beides. Gottes Liebe verwirklicht sich in der Liebe zum Nächsten, denn am Nächsten vorbei gibt es keinen Weg zu Gott.“ Dann mischte Kabarettist Franz-Josef Euteneuer das Publikum auf und hatte die Caritäter mit seinen humoristischen Quer- schlägen schnell auf seiner Seite. „Es gibt zwei Sorten von Ehrenamt: die einen bekommt man nicht rein und die anderen nicht raus“, so der überzeugte Hosenträger- Träger Euteneuer, der in seinem Programm „Ehrenamt mit Lust — lustvolles Ehrenamt“ aus dem Nähkästchen plauderte. Ehrenamt- liche kämen in Situationen, in die man sonst nie gekommen wäre. Ehrenamt hat also eine überraschende Komponente, wobei die Reichtümer dieser Welt jedoch auf der Strecke bleiben können. Franz-Josef Euteneuer: „Doch steht nirgendwo, dass es der Sinn des Lebens sei, der Reichste auf dem Friedhof zu sein. Wer sich einsetzt, setzt sich aus. Aber er schenkt sich nicht zu Tode.“ Vielmehr gibt er froh das Feuer weiter, das ihm selbst geschenkt worden ist. Ein großer Spaß war es auch für Prior- Administrator Pater Petrus, als dieser von Euteneuer in sein Programm eingebunden wurde und schließlich selbst mit von der Partie war, viele Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit, fünf bis 45 Jahre, zusammen mit dem Vorsitzenden Christoph Schmitz, Hugo Nowicki, Vorsitzender des Caritasrates, Caritas-Geschäftsführer Werner Steffens und den Caritas-Fachdienstleitern zu ehren. Die ehrenamtliche Arbeit bei der Caritas ist bunt und vielfältig, angefangen beim Projekt „angekommen — angenommen in der Pellenz“ über den Betreuungsverein, „Essen auf Rädern“ in Andernach, die Fachstelle Frühe Hilfen in Mayen und Polch, den Fachdienst Migration, die Seniorenreise bis hin zur „Tafel Mayen“ in Andernach, Mayen und Polch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter all dieser Dienste kamen auf die Bühne, auch die beiden Caritas-Urgesteine von „Essen auf Rädern“ in Andernach. Für 40 Jahre im Dienste der Caritas erhielt Rudi Marthaler Weine von Rhein, Mosel und Ahr. Für ganze 45 Jahre bei „Essen auf Rädern“ wurde Josef Nonn der Gutschein eines renommierten Andernacher Restaurants überreicht. Ein gelungener, heiterer Ehrenamtstag, der nach diesem langen, humorvollen Feuerwerk mit dem von Hugo Nowicki gesprochenen Nachtgebet besinnlich endete.