Beratung von Suchtkranken und deren

Familien in Corona-Zeiten

Caritas-Suchtberatung geht digitale Wege: Telefonische

Beratung und Therapie und Video-Gruppentreffen mit

Kindern der Gruppe „Lapislazuli“

14.4.2020 | Die ganze Welt befindet sich gerade in einem ungeahnten Ausnahme- zustand. Zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer ist jeder aufgefordert, zuhause zu bleiben. Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Allein ein harmonisches Familienleben gibt Zeit, die Nähe in den eigenen vier Wänden zu genießen. Wenn allerdings ein Familienmitglied alkoholkrank ist, stellt sich die Sachlage anders dar. Denn der schädliche Alkoholkonsum nimmt bei finanziellen und gesundheitlichen Sorgen zu. Die Alltagsbewältigung in dieser verunsichernden Zeit ist schon für Paare ohne Suchterkrankung nicht einfach. In Suchtfamilien aber sind Partner und Kinder den Folgen der Sucht ausgesetzt und müssen auf engem Raum mit einem lieben Menschen leben, der beispielsweise unter einer Alkohol- problematik leidet. Dann vergrößern sich die Sorgen und Ängste. Es kommt zu Konflikten, Vorwürfen, Gewalt etc. Die Situation ist für alle Familienmitglieder und auch für den Suchtbetroffenen eine enorme Belastung. Für Angehörige geht es um die Frage, wie man dem suchterkrankten Partner, der suchtkrankten Partnerin helfen kann, ohne selbst zugrunde zugehen. Wie kann ich mich und meine Kinder schützen und für uns sorgen? Gerade Kinder aus sucht- belasteten Familien leiden in der Regel still und unaufdringlich. Sie sorgen sich um beide Eltern und oft um die jüngeren Geschwister. Weil sich alles um die Pandemie und die Suchterkrankung dreht, bleiben die Kinder mit ihren Sorgen alleine. Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Abhängige des Caritas- verbands in Mayen ist regulär besetzt und bietet die Versorgung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Alkoholproblemen, für Angehörige und Kinder an. Die gesamte Beratung und Therapie erfolgt jetzt auf digitalem Weg und telefonisch, denn die Versorgung und Unterstützung suchtkranker und suchtgefährdeter Menschen und deren Familien ist gerade jetzt wichtig. Auch die Kontakte zu den Kindern und Eltern der Kindergruppe „Lapislazuli“ und der Jugendgruppe „Palisander“, beides Gruppenangebote für Kinder und Jugend- liche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien, werden aufrechterhalten. Digital finden jetzt datenschutzkonforme, videobasierte Gruppentreffen statt. Diese geben den Kindern das Gefühl, nicht alleine zu sein. Bei den virtuellen Treffen tauschen sich Kinder aus, lachen gemeinsam und finden Raum für sich und ihre Bedürfnisse. Natalie Pauls, Dipl.-Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin bei der Caritas in Mayen: „Für die Kinder aus unseren Kindergruppen und deren Eltern und Erziehungsberechtigten stehen wir als feste Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen in dieser herausfordernden Zeit zur Verfügung. Bei Problemen und Unsicherheiten sprechen Sie uns bitte an!“ Telefon-Beratung 02651 — 98 69-0 Mo — Do 08:00 — 16:30 Uhr Fr 08:00 — 12:00 Uhr info@caritas-mayen.de Offene Sprechstunde Mi 13:30 — 15:30 Uhr jetzt telefonisch Die Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht und können auch anonym durchgeführt werden. Homepage der Suchtberatung: caritas-mayen.de/suchtberatung.htm Homepage der Kindergruppe: caritas-mayen.de/suchtberatung-kindergruppe.htm Homepage der Jugendgruppe: caritas-mayen.de/suchtberatung-jugendgruppe.htm Hilfreiche Tipps, wie man — nicht nur jetzt in Corona-Zeiten — als Angehöriger mit einem Alkoliker umgeht und dabei die Angst loslässt, „nicht gut genug“ zu sein, finden Sie im Internet unter folgender Adresse: cosucht-frei.de/umgang-mit-alkoholiker/

Beratung von Suchtkranken und

deren Familien in Corona-Zeiten

Caritas-Suchtberatung geht

digitale Wege: Telefonische

Beratung und Therapie und

Video-Gruppentreffen mit

Kindern der Gruppe „Lapislazuli“

14.4.2020 | Die ganze Welt befindet sich gerade in einem ungeahnten Ausnahme- zustand. Zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer ist jeder aufgefordert, zuhause zu bleiben. Schulen und Kinder- gärten sind geschlossen. Allein ein harmonisches Familienleben gibt Zeit, die Nähe in den eigenen vier Wänden zu genießen. Wenn allerdings ein Familienmitglied alkoholkrank ist, stellt sich die Sachlage anders dar. Denn der schädliche Alkohol- konsum nimmt bei finanziellen und gesund- heitlichen Sorgen zu. Die Alltagsbewältigung in dieser verunsichernden Zeit ist schon für Paare ohne Suchterkrankung nicht einfach. In Suchtfamilien aber sind Partner und Kinder den Folgen der Sucht ausgesetzt und müssen auf engem Raum mit einem lieben Menschen leben, der beispielsweise unter einer Alkoholproblematik leidet. Dann vergrößern sich die Sorgen und Ängste. Es kommt zu Konflikten, Vorwürfen, Gewalt etc. Die Situation ist für alle Familienmitglieder und auch für den Suchtbetroffenen eine enorme Belastung. Für Angehörige geht es um die Frage, wie man dem suchterkrankten Partner, der suchtkrankten Partnerin helfen kann, ohne selbst zugrunde zugehen. Wie kann ich mich und meine Kinder schützen und für uns sorgen? Gerade Kinder aus suchtbelasteten Familien leiden in der Regel still und unauf- dringlich. Sie sorgen sich um beide Eltern und oft um die jüngeren Geschwister. Weil sich alles um die Pandemie und die Sucht- erkrankung dreht, bleiben die Kinder mit ihren Sorgen alleine. Die Psychosoziale Beratungs- und Behand- lungsstelle für Abhängige des Caritas- verbands in Mayen ist regulär besetzt und bietet die Versorgung, Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Alkohol- problemen, für Angehörige und Kinder an. Die gesamte Beratung und Therapie erfolgt jetzt auf digitalem Weg und telefonisch, denn die Versorgung und Unterstützung sucht- kranker und suchtgefährdeter Menschen und deren Familien ist gerade jetzt wichtig. Auch die Kontakte zu den Kindern und Eltern der Kindergruppe „Lapislazuli“ und der Jugendgruppe „Palisander“, beides Gruppen- angebote für Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien, werden aufrechterhalten. Digital finden jetzt datenschutzkonforme, video- basierte Gruppentreffen statt. Diese geben den Kindern das Gefühl, nicht alleine zu sein. Bei den virtuellen Treffen tauschen sich Kinder aus, lachen gemeinsam und finden Raum für sich und ihre Bedürfnisse. Natalie Pauls, Dipl.-Sozialarbeiterin und Sucht- therapeutin bei der Caritas in Mayen: „Für die Kinder aus unseren Kindergruppen und deren Eltern und Erziehungsberechtigten stehen wir als feste Ansprechpartner bei Fragen und Anliegen in dieser heraus- fordernden Zeit zur Verfügung. Bei Problemen und Unsicherheiten sprechen Sie uns bitte an!“ Telefon-Beratung 02651 — 98 69-0 Mo — Do 08:00 — 16:30 Uhr Fr 08:00 — 12:00 Uhr info@caritas-mayen.de Offene Sprechstunde Mi 13:30 — 15:30 Uhr jetzt telefonisch Die Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht und können auch anonym durchgeführt werden. Homepage der Suchtberatung: caritas-mayen.de/suchtberatung.htm Homepage der Kindergruppe: caritas-mayen.de/suchtberatung- kindergruppe.htm Homepage der Jugendgruppe: caritas-mayen.de/suchtberatung- jugendgruppe.htm Hilfreiche Tipps, wie man — nicht nur jetzt in Corona-Zeiten — als Angehöriger mit einem Alkoliker umgeht und dabei die Angst loslässt, „nicht gut genug“ zu sein, finden Sie im Internet unter folgender Adresse: cosucht-frei.de/umgang-mit-alkoholiker/