Corona als Herausforderung für die

Schulsozialarbeit

Salinda Busch von der Geschwister-Scholl-Realschule plus

setzt auf Hausbesuche

19.8.2020 | Schulsozialarbeiterin Salinda Busch von der Caritas Andernach und Schulleiterin Linda Pfannschmidt sind froh, dass der Regelunterricht in der Geschwister-Scholl-Realschule plus in Andernach endlich wieder angefangen hat. „Bis jetzt sieht es so aus, als würde es normal weitergehen“, so die Rektorin nach zahlreichen Vorbereitungen im Bereich Hygiene und Abstandsregel. Linda Pfannschmidt, Salinda Busch und Margret Marxen-Ney (von links nach rechts auf dem Bild) hoffen trotz Corona auf mehr Normalität für die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule plus in Andernach. | Foto: E.T. Müller Seit Anfang des Jahres ist Salinda Busch an der Geschwister-Scholl-Realschule plus tätig. In der Schulsozialarbeit ist sie bereits seit 2011 aktiv und bringt daher viel Erfahrung im Bereich „Schule“ mit. Auch für sie bedeutete Corona in den letzten Wochen und Monaten eine erhebliche Herausforderung: „Da die Schülerinnen und Schüler nicht mehr in Schule kommen konnten, musste ich sie zuhause besuchen.“ Mit dem Kollegium kommunizierte sie online übers Internet und arbeitete eng mit der Schulleitung zusammen. Auch in der Notbetreuung der Schüler war die Schul- sozialarbeiterin tätig, wobei maximal sieben Kinder in einer Gruppe begleitet werden konnten. Salinda Busch: „Dann haben wir viele kreative Dinge gemacht, z.B. Steine bemalt oder es gab Gruppenspiele und sportliche Aktivitäten. Zudem habe ich die Lehrer bei der Hausaufgabenhilfe unterstützt.“ Sorgen bereiteten ihr Familien ohne Computer oder Eltern und Kinder, die nicht mit dem PC zurecht- kamen. Schulleiterin Linda Pfannschmidt: „Auch deshalb sind wir froh, dass wir Frau Busch haben. Sie kümmerte sich um Schüler und Familien, die nicht erreicht werden konnten. Sie hat mit ihren Hausbesuchen wieder Kontakte knüpfen können.“ Für einen guten Start und einen reibungslosen Schulbetrieb haben Lehrerkollegium und Schulsozialarbeit viel getan. Jetzt hoffen Linda Pfannschmidt und Salinda Busch auf einen normalen Regelunterricht, dass die Schülerinnen und Schüler nicht wieder ins Homeschooling geschickt werden oder die Schule schlimmstenfalls wieder ganz geschlossen werden muss. Salinda Busch: „Ich hoffe, dass wir schnell zu mehr Normalität zurückkehren und sich Schüler und Eltern an die neue Situation gewöhnen und damit arrangieren.“ Dienststellenleiterin Margret Marxen-Ney, Geschäftsstelle Andernach des Caritas- verbands Rhein-Mosel-Ahr e.V., sagt über ihre Mitarbeiterin: „Es ist toll, dass die Zusammenarbeit mit der Schule so gut klappt. Dankbar bin ich auch der Stadt Andernach und dem Land Rheinland-Pfalz für ihre Förderung. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Schulsozialarbeit haben sie die Teilzeitstelle auf 100 Prozent aufgestockt. Hier geht es um die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen. Da ist dieses Geld gut investiert.“

Corona als Herausforderung für

die Schulsozialarbeit

Salinda Busch von der

Geschwister-Scholl-Realschule

plus setzt auf Hausbesuche

19.8.2020 | Schulsozialarbeiterin Salinda Busch von der Caritas Andernach und Schul- leiterin Linda Pfannschmidt sind froh, dass der Regelunterricht in der Geschwister- Scholl-Realschule plus in Andernach endlich wieder angefangen hat. „Bis jetzt sieht es so aus, als würde es normal weitergehen“, so die Rektorin nach zahlreichen Vorbereitun- gen im Bereich Hygiene und Abstandsregel. Linda Pfannschmidt, Salinda Busch und Margret Marxen- Ney (von links nach rechts auf dem Bild) hoffen trotz Corona auf mehr Normalität für die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule plus in Andernach. | Foto: E.T. Müller Seit Anfang des Jahres ist Salinda Busch an der Geschwister-Scholl-Realschule plus tätig. In der Schulsozialarbeit ist sie bereits seit 2011 aktiv und bringt daher viel Erfahrung im Bereich „Schule“ mit. Auch für sie bedeutete Corona in den letzten Wochen und Monaten eine erhebliche Herausforderung: „Da die Schülerinnen und Schüler nicht mehr in Schule kommen konnten, musste ich sie zuhause besuchen.“ Mit dem Kollegium kommunizierte sie online übers Internet und arbeitete eng mit der Schulleitung zusam- men. Auch in der Notbetreuung der Schüler war die Schulsozialarbeiterin tätig, wobei maximal sieben Kinder in einer Gruppe begleitet werden konnten. Salinda Busch: „Dann haben wir viele kreative Dinge gemacht, z.B. Steine bemalt oder es gab Gruppenspiele und sportliche Aktivitäten. Zudem habe ich die Lehrer bei der Haus- aufgabenhilfe unterstützt.“ Sorgen bereiteten ihr Familien ohne Computer oder Eltern und Kinder, die nicht mit dem PC zurechtkamen. Schulleiterin Linda Pfannschmidt: „Auch deshalb sind wir froh, dass wir Frau Busch haben. Sie kümmerte sich um Schüler und Familien, die nicht erreicht werden konnten. Sie hat mit ihren Hausbesuchen wieder Kontakte knüpfen können.“ Für einen guten Start und einen reibungs- losen Schulbetrieb haben Lehrerkollegium und Schulsozialarbeit viel getan. Jetzt hoffen Linda Pfannschmidt und Salinda Busch auf einen normalen Regelunterricht, dass die Schülerinnen und Schüler nicht wieder ins Homeschooling geschickt werden oder die Schule schlimmstenfalls wieder ganz geschlossen werden muss. Salinda Busch: „Ich hoffe, dass wir schnell zu mehr Normalität zurückkehren und sich Schüler und Eltern an die neue Situation gewöhnen und damit arrangieren.“ Dienststellenleiterin Margret Marxen-Ney, Geschäftsstelle Andernach des Caritas- verbands Rhein-Mosel-Ahr e.V., sagt über ihre Mitarbeiterin: „Es ist toll, dass die Zusammenarbeit mit der Schule so gut klappt. Dankbar bin ich auch der Stadt Andernach und dem Land Rheinland-Pfalz für ihre Förderung. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Schulsozialarbeit haben sie die Teilzeitstelle auf 100 Prozent aufgestockt. Hier geht es um die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen. Da ist dieses Geld gut investiert.“