Mit den Caritas-Sozialstationen

durch die Coronakrise

Pflegekräfte und Patienten arrangieren sich mit der

außergewöhnlichen Situation

Jeden Tag freut sich Karin Schneewolf auf Altenpflegerin Michelle Ospel. | Foto: E.T. Müller 7.9.2020 | Karin Schneewolf aus Kerben ist eine offene, lebensfrohe Frau, die seit 10 Jahren von der Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig besucht wird. Seit 2016 kommt Altenpflegerin Michelle Ospel zweimal täglich morgens und abends in ihr Haus. Immer wieder kümmert sich eine Nachbarin um den Haushalt, und die Schwiegertochter sorgt dafür, dass der Kühlschrank gut gefüllt ist. „Ich bin zufrieden“, so Karin Schneewolf, die dank der Unterstützung durch ihre Familie, Nachbarn und durch die Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig weiterhin im eigenen Haus leben kann. „Frau Ospel kommt morgens und abends, und am Wochenende besuchen mich andere Pflegekräfte“, so Karin Schneewolf. Für sie bedeutete Corona kaum eine Umstellung, „wenn nur die blöde Maske nicht wäre.“ Für die Pflegekräfte der Caritas-Sozialstationen Maifeld / Mendig und Mayen / Vordereifel allerdings hat sich einiges verändert. So muss Michelle Ospel, bevor sie das Haus betritt, eine Maske und neue Schutzkleidung anlegen. Michelle Ospel: „Diese Schutzkleidung wird nur einmal getragen und dann entsorgt. Es geht um Fremd- und Selbstschutz. Wir verhindern, dass Viren und Bakterien weitergetragen werden. Dazu gehören auch Hygienemaßnahmen am Dienstwagen, die von uns durchgeführt und eingehalten werden.“ Seit 2012 arbeitet Michelle Ospel bei der Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig, wobei die Corona-Krise für sie und ihre Kolleginnen in Polch und Mayen eine besondere Herausforderung darstellt, „nicht nur für die Altenheime, sondern eben auch für alle ambulanten Pflegedienste. Es ist eine Herausforderung, gerade in den vergangenen Wochen bei der Hitze, wenn man unter der Schutzkleidung schwitzt und mit Maske schlechter Luft bekommt. Im Badezimmer der Patienten ist es schon warm. Da wird es einem bei sommerlichen 38 Grad draußen in der Schutzkleidung unangenehm heiß.“ Mit der Schutzmaske muss die Altenpflegerin gelegentlich lauter sprechen, doch Patienten und Angehörige haben Verständnis für die außergewöhnliche Situation, betont Michelle Ospel: „Die Patienten und Angehörigen sehen das in der Regel sehr positiv und sind dankbar, dass wir die Schutzmaßnahmen so genau einhalten. Die Pandemie ist da. Wir mussten unseren Weg finden. Und ich denke, wir haben einen guten Weg gefunden.“ Karin Schneewolf begrüßt Altenpflegerin Michelle Ospel herzlich an der Haustür. | Foto: E.T. Müller Schwierig bleibt es, wenn Patienten mit Demenz durch die Masken irritiert werden. Corona bleibt eine Herausforderung. Doch man sieht es Altenpflegerin Michelle Ospel an, die schon bald frisch ausgebildete Praxisanleiterin ist, dass ihr der Beruf viel Freude macht, wenn sie sich auch dringend weitere Kolleginnen und Kollegen wünscht, die das Pflegeteam ergänzen. Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig Tel. 02654 — 96 04 54 www.sozialstation-polch.de Caritas-Sozialstation Mayen / Vordereifel Tel. 02651 — 98 69 69 www.sozialstation-mayen.de MSD | Mobiler Sozialer Dienst der Caritas in Andernach Tel. 02632 — 25 02 30 www.caritas-andernach.de/msd.htm

Mit den Caritas-Sozialstationen

durch die Coronakrise

Pflegekräfte und Patienten

arrangieren sich mit der

außergewöhnlichen Situation

Jeden Tag freut sich Karin Schneewolf auf Altenpflegerin Michelle Ospel. | Foto: E.T. Müller 7.9.2020 | Karin Schneewolf aus Kerben ist eine offene, lebensfrohe Frau, die seit 10 Jahren von der Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig besucht wird. Seit 2016 kommt Altenpflegerin Michelle Ospel zweimal täglich morgens und abends in ihr Haus. Immer wieder kümmert sich eine Nachbarin um den Haushalt, und die Schwiegertochter sorgt dafür, dass der Kühlschrank gut gefüllt ist. „Ich bin zufrieden“, so Karin Schneewolf, die dank der Unterstützung durch ihre Familie, Nachbarn und durch die Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig weiterhin im eigenen Haus leben kann. „Frau Ospel kommt morgens und abends, und am Wochenende besuchen mich andere Pflegekräfte“, so Karin Schneewolf. Für sie bedeutete Corona kaum eine Umstellung, „wenn nur die blöde Maske nicht wäre.“ Für die Pflegekräfte der Caritas- Sozialstationen Maifeld / Mendig und Mayen / Vordereifel allerdings hat sich einiges verändert. So muss Michelle Ospel, bevor sie das Haus betritt, eine Maske und neue Schutzkleidung anlegen. Michelle Ospel: „Diese Schutzkleidung wird nur einmal getragen und dann entsorgt. Es geht um Fremd- und Selbstschutz. Wir verhindern, dass Viren und Bakterien weitergetragen werden. Dazu gehören auch Hygiene- maßnahmen am Dienstwagen, die von uns durchgeführt und eingehalten werden.“ Seit 2012 arbeitet Michelle Ospel bei der Caritas- Sozialstation Maifeld / Mendig, wobei die Corona-Krise für sie und ihre Kolleginnen in Polch und Mayen eine besondere Heraus- forderung darstellt, „nicht nur für die Altenheime, sondern eben auch für alle ambulanten Pflegedienste. Es ist eine Herausforderung, gerade in den vergangenen Wochen bei der Hitze, wenn man unter der Schutzkleidung schwitzt und mit Maske schlechter Luft bekommt. Im Badezimmer der Patienten ist es schon warm. Da wird es einem bei sommerlichen 38 Grad draußen in der Schutzkleidung unangenehm heiß.“ Mit der Schutzmaske muss die Altenpflegerin gelegentlich lauter sprechen, doch Patienten und Angehörige haben Verständnis für die außergewöhnliche Situation, betont Michelle Ospel: „Die Patienten und Angehörigen sehen das in der Regel sehr positiv und sind dankbar, dass wir die Schutzmaßnahmen so genau einhalten. Die Pandemie ist da. Wir mussten unseren Weg finden. Und ich denke, wir haben einen guten Weg gefunden.“ Karin Schneewolf begrüßt Altenpflegerin Michelle Ospel herzlich an der Haustür. | Foto: E.T. Müller Schwierig bleibt es, wenn Patienten mit Demenz durch die Masken irritiert werden. Corona bleibt eine Herausforderung. Doch man sieht es Altenpflegerin Michelle Ospel an, die schon bald frisch ausgebildete Praxisanleiterin ist, dass ihr der Beruf viel Freude macht, wenn sie sich auch dringend weitere Kolleginnen und Kollegen wünscht, die das Pflegeteam ergänzen. Caritas-Sozialstation Maifeld / Mendig Tel. 02654 — 96 04 54 www.sozialstation-polch.de Caritas-Sozialstation Mayen / Vordereifel Tel. 02651 — 98 69 69 www.sozialstation-mayen.de MSD | Mobiler Sozialer Dienst der Caritas in Andernach Tel. 02632 — 25 02 30 www.caritas-andernach.de/msd.htm