Tafel sucht Fahrer

für Mayen, Andernach und Polch

21.9.2020 | Fein säuberlich verpackt stehen die Lebensmitteltüten in der Tafelausgabestelle Mayen für die Kunden bereit. In Corona-Zeiten müsse der Kundenkontakt vermieden und die Ware verpackt an die Menschen abgegeben werden, erklärt Friedel Gepp, der seit Februar 2018 bei der Tafel in Mayen als Fahrer aktiv ist. 38 Jahre war er als Rettungsassistent unterwegs, sodass die Tafelfahrzeuge für ihn eine leichte Übung sind. „In der Rente wollte ich mich sozial engagieren. Als ich in der Zeitung las, dass die Tafel Fahrer sucht, dachte ich, das wäre was für mich“, erzählt Friedel Gepp von den Anfängen. Friedel Gepp startet seinen Diesel und los geht die Tour zu den Supermärkten in der Region. Für ihn einer der schönsten Momente. | Foto: E.T. Müller Da die Ware in Corona-Zeiten verpackt werden muss, sind die Fahrer nur donnerstags und nicht freitags am Ausgabetag unterwegs. Morgens um halb acht startet Friedel Gepp mit einem der drei Kühlfahrzeuge, wobei insgesamt vier Touren von den Tafelfahrern zu bewältigen sind, die bis nach Kelberg, Weißenthurm, ins Maifeld oder ins Stadtgebiet von Mayen führen. 60 bis 80 Kilometer können es schon sein, wobei jede Tour zwei bis drei Stunden dauert. In den Supermärkten der Region ist der sympathische Tafelfahrer mittlerweile bekannt. „Man geht mit dem Lieferschein ins Geschäft und sagt, dass man von der Tafel kommt. Dann fährt man mit dem Auto zur Auslieferung oder zum Lager“, wo Friedel Gepp gemeinsam mit einer Beifahrerin oder einem Beifahrer die Ware in circa zehn bis fünfzehn Minuten im LKW verstaut. Dann geht es weiter zum nächsten Supermarkt. Zurück in der Ostbahnhofstraße packen Fahrer und Beifahrer ihre Lieferung auf Paletten. „Wir sind ein Team. Es ist ein guter Teamgeist“, so Friedel Gepp, der mit Herzblut Tafel- Fahrer ist. Schließlich kommt man auch mit vielen Menschen in Kontakt. Neben seiner Tätigkeit als Fahrer kümmert sich Friedel Gepp um die Fahrzeuge, vereinbart Werkstatttermine und hilft, wenn der Logistiker mal gerade nicht da ist. Die „Tafel Mayen“ mit ihren Ausgabestellen in Mayen, Andernach und Polch ist eine von 940 gemeinnützige Tafeln in Deutschland, die regelmäßig etwa 1,5 Millionen Menschen bundesweit erreichen. Für die Ausgabestellen in Mayen, Andernach und Polch sucht Inge Michels-Proft, hauptamtliche Mitarbeiterin des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V., dringend weitere ehrenamtliche Fahrer oder auch Fahrerinnen die das Team entlasten: „Bei Urlaub oder Krankheit kann es im Fahrerteam eng werden, weshalb wir dringend weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst oder in der Begleitung brauchen.“ Wer sich für diese Tätigkeit bei der „Tafel Mayen“ in Andernach, Mayen oder Polch interessiert, meldet sich bitte beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.: Inge Michels-Proft Telefon: 02651 — 98 69-147 michels-proft-i@caritas-mayen.de

Tafel sucht Fahrer

für Mayen, Andernach und Polch

21.9.2020 | Fein säuberlich verpackt stehen die Lebensmitteltüten in der Tafelausgabe- stelle Mayen für die Kunden bereit. In Corona-Zeiten müsse der Kundenkontakt vermieden und die Ware verpackt an die Menschen abgegeben werden, erklärt Friedel Gepp, der seit Februar 2018 bei der Tafel in Mayen als Fahrer aktiv ist. 38 Jahre war er als Rettungsassistent unterwegs, sodass die Tafelfahrzeuge für ihn eine leichte Übung sind. „In der Rente wollte ich mich sozial engagieren. Als ich in der Zeitung las, dass die Tafel Fahrer sucht, dachte ich, das wäre was für mich“, erzählt Friedel Gepp von den Anfängen. Friedel Gepp startet seinen Diesel und los geht die Tour zu den Supermärkten in der Region. Für ihn einer der schönsten Momente. | Foto: E.T. Müller Da die Ware in Corona-Zeiten verpackt werden muss, sind die Fahrer nur donnerstags und nicht freitags am Ausgabetag unterwegs. Morgens um halb acht startet Friedel Gepp mit einem der drei Kühlfahrzeuge, wobei insgesamt vier Touren von den Tafelfahrern zu bewältigen sind, die bis nach Kelberg, Weißenthurm, ins Maifeld oder ins Stadtgebiet von Mayen führen. 60 bis 80 Kilometer können es schon sein, wobei jede Tour zwei bis drei Stunden dauert. In den Supermärkten der Region ist der sympathische Tafelfahrer mittlerweile bekannt. „Man geht mit dem Lieferschein ins Geschäft und sagt, dass man von der Tafel kommt. Dann fährt man mit dem Auto zur Auslieferung oder zum Lager“, wo Friedel Gepp gemeinsam mit einer Beifahrerin oder einem Beifahrer die Ware in circa zehn bis fünfzehn Minuten im LKW verstaut. Dann geht es weiter zum nächsten Supermarkt. Zurück in der Ostbahnhofstraße packen Fahrer und Beifahrer ihre Lieferung auf Paletten. „Wir sind ein Team. Es ist ein guter Teamgeist“, so Friedel Gepp, der mit Herzblut Tafel-Fahrer ist. Schließlich kommt man auch mit vielen Menschen in Kontakt. Neben seiner Tätigkeit als Fahrer kümmert sich Friedel Gepp um die Fahrzeuge, vereinbart Werkstatttermine und hilft, wenn der Logistiker mal gerade nicht da ist. Die „Tafel Mayen“ mit ihren Ausgabestellen in Mayen, Andernach und Polch ist eine von 940 gemeinnützige Tafeln in Deutschland, die regelmäßig etwa 1,5 Millionen Menschen bundesweit erreichen. Für die Ausgabe- stellen in Mayen, Andernach und Polch sucht Inge Michels-Proft, hauptamtliche Mit- arbeiterin des Caritasverbandes Rhein- Mosel-Ahr e.V., dringend weitere ehren- amtliche Fahrer oder auch Fahrerinnen die das Team entlasten: „Bei Urlaub oder Krankheit kann es im Fahrerteam eng werden, weshalb wir dringend weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst oder in der Begleitung brauchen.“ Wer sich für diese Tätigkeit bei der „Tafel Mayen“ in Andernach, Mayen oder Polch interessiert, meldet sich bitte beim Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V.: Inge Michels-Proft Telefon: 02651 — 98 69-147 michels-proft-i@caritas-mayen.de