Reform des Vormundschafts- und

Betreuungsrechts stärkt Betroffene

Gemeinsame Presseinformation von Diözesan-

Caritasverband und SKM-Diözesanverein Trier

30.4.2021 | Der SKM-Diözesanverein Trier, der die Interessen von rund 3000 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern im Bistum Trier vertritt, bewertet die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts positiv: „Wir begrüßen es, dass mit dieser Reform endlich das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen gestärkt und in den Mittelpunkt gestellt wird“, so der Vorsitzende des SKMDiözesanvereins, Helmut Müller. Er weist darauf hin, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Reform die gesicherte Finanzierung der Tätigkeit der Betreuungsvereine unerlässlich ist. Der Bundesrat hat am 26. März 2021 der Gesetzesreform zugestimmt, die zum 1..Januar 2023 in Kraft treten wird. Damit wird die rechtliche Betreuung von beispielsweise psychisch Kranken, Menschen mit Behinderung oder Demenz- kranken umfassend modernisiert und neu strukturiert. Anders als im alten Gesetz wird Betreuung jetzt als ein Prozess definiert, der Menschen dabei unterstützt, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Die gesetzliche Vertretung der Betroffenen ist im reformierten Gesetz nur noch als letztes Mittel zulässig. Mit der Reform wird die gesamte Organisation des Betreuungswesens verbessert: Die Stellen, die eng zusammenarbeiten, wie Behörden, Betreuungsvereine und berufliche Betreuer, haben bessere Arbeitsgrundlagen, da ihre Tätigkeiten konkretisiert werden. Erstmals wird Betreuung als Beruf anerkannt. Der SKM-Diözesanverein Trier e.V. vertritt die Interessen der SKM/SKFM Orts- und Kreisvereine, der Ortsvereine des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) und drei örtlicher Caritasverbände, die einen Schwerpunkt im Betreuungsrecht haben, und begleitet die Verbände fachlich. Darunter auch der als Betreuungsverein anerkannte Caritasverband in Andernach.

Reform des Vormundschafts-

und Betreuungsrechts stärkt

Betroffene

Gemeinsame Presseinformation

von Diözesan-Caritasverband

und SKM-Diözesanverein Trier

30.4.2021 | Der SKM-Diözesanverein Trier, der die Interessen von rund 3000 ehrenamt- lichen Betreuerinnen und Betreuern im Bistum Trier vertritt, bewertet die Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts positiv: „Wir begrüßen es, dass mit dieser Reform endlich das Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen gestärkt und in den Mittel- punkt gestellt wird“, so der Vorsitzende des SKMDiözesanvereins, Helmut Müller. Er weist darauf hin, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Reform die gesicherte Finanzierung der Tätigkeit der Betreuungsvereine unerlässlich ist. Der Bundesrat hat am 26. März 2021 der Gesetzesreform zugestimmt, die zum 1..Januar 2023 in Kraft treten wird. Damit wird die rechtliche Betreuung von beispiels- weise psychisch Kranken, Menschen mit Behinderung oder Demenzkranken umfassend modernisiert und neu strukturiert. Anders als im alten Gesetz wird Betreuung jetzt als ein Prozess definiert, der Menschen dabei unterstützt, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen. Die gesetzliche Vertretung der Betroffenen ist im reformierten Gesetz nur noch als letztes Mittel zulässig. Mit der Reform wird die gesamte Organisation des Betreuungswesens verbessert: Die Stellen, die eng zusammen- arbeiten, wie Behörden, Betreuungsvereine und berufliche Betreuer, haben bessere Arbeitsgrundlagen, da ihre Tätigkeiten konkretisiert werden. Erstmals wird Betreuung als Beruf anerkannt. Der SKM-Diözesanverein Trier e.V. vertritt die Interessen der SKM/SKFM Orts- und Kreisvereine, der Ortsvereine des Sozial- dienstes katholischer Frauen (SkF) und drei örtlicher Caritasverbände, die einen Schwer- punkt im Betreuungsrecht haben, und begleitet die Verbände fachlich. Darunter auch der als Betreuungsverein anerkannte Caritasverband in Andernach.