Caritas-Sozialstation in der Not nah bei

den Menschen

2.9.2021 | In der Not ist die Caritas-Sozialstation Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft nah bei den Menschen. Nach der Flut gab es für die Pflegekräfte eine Ausnahmesituation, die sich keiner hätte vorstellen können. „Das Leben im Ahrtal muss und wird weitergehen“, sagt Andreas Schwiperich von der Caritas-Sozialstation Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft. | Foto: E.T. Müller Da steht ein Haus in den reißenden Fluten und die Schwester weiß, dass ihre bettlägerige Patientin nicht überlebt haben kann. 10 Patienten, so die traurige Erkenntnis, sind in der Flutnacht verstorben. Mit diesem Schock müssen die Pflegerinnen und Pfleger umgehen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dieser Ausnahmesituation funktioniert. Es war sensationell, wie das Miteinander funktioniert hat. Und das, obwohl acht von ihnen selbst schwer betroffen sind“, so Pflegedienstleiter Andreas Schwiperich, der ergänzt: „Hunderte Informationen konnten im regen Austausch verarbeitet werden, denn wir mussten möglichst schnell Kontakt zu unseren Patientinnen und Patienten, zu Nachbarn, Angehörigen und Lebensbereichen herstellen und in zahlreichen Fällen eine Evakuierung einleiten.“ Und für diejenigen, die weiterhin in ihren Wohnungen blieben, wurden die roten Fahrzeuge mit Trinkwasser, heißem Wasser in Thermoskannen und Nahrungsmitteln bestückt. Neben dem Pflegerischen also auch zusätzlichen Aufgaben, wobei die Mehrzahl der Menschen im Stadt- gebiet nur zu Fuß durch Schlamm und Müll zu erreichen war. Einige neue Tätigkeiten sind bei der Caritas hinzugekommen. So unterstützen u.a. 10 Fahrer von „Essen auf Rädern“ das DRK bei der Essensausgabe im Stadtgebiet.

Caritas-Sozialstation in der Not

nah bei den Menschen

2.9.2021 | In der Not ist die Caritas-Sozialstation Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft nah bei den Menschen. Nach der Flut gab es für die Pflege- kräfte eine Ausnahmesituation, die sich keiner hätte vorstellen können. „Das Leben im Ahrtal muss und wird weitergehen“, sagt Andreas Schwiperich von der Caritas-Sozialstation Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft. | Foto: E.T. Müller Da steht ein Haus in den reißenden Fluten und die Schwester weiß, dass ihre bettlägerige Patientin nicht überlebt haben kann. 10 Patienten, so die traurige Erkenntnis, sind in der Flutnacht ver- storben. Mit diesem Schock müssen die Pfleger- innen und Pfleger umgehen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dieser Ausnahme- situation funktioniert. Es war sensationell, wie das Miteinander funktioniert hat. Und das, obwohl acht von ihnen selbst schwer betroffen sind“, so Pflegedienstleiter Andreas Schwiperich, der ergänzt: „Hunderte Informationen konnten im regen Austausch verarbeitet werden, denn wir mussten möglichst schnell Kontakt zu unseren Patientinnen und Patienten, zu Nachbarn, Angehörigen und Lebensbereichen herstellen und in zahlreichen Fällen eine Evakuierung einleiten.“ Und für diejenigen, die weiterhin in ihren Wohnungen blieben, wurden die roten Fahrzeuge mit Trinkwasser, heißem Wasser in Thermos- kannen und Nahrungsmitteln bestückt. Neben dem Pflegerischen also auch zusätzlichen Aufgaben, wobei die Mehrzahl der Menschen im Stadtgebiet nur zu Fuß durch Schlamm und Müll zu erreichen war. Einige neue Tätigkeiten sind bei der Caritas hinzugekommen. So unterstützen u.a. 10 Fahrer von „Essen auf Rädern“ das DRK bei der Essensausgabe im Stadtgebiet.