Viele gute Erfahrungen mit

„Wohnen für Hilfe“

Studierende und ältere Menschen profitieren

28.10.2021 | Mit ihren 87 Jahren bleibt Theodore Wenzel am Puls der Zeit. Denn seit vier Jahren vermietet sie ein Zimmer an Studierende. Die bezahlen zwar keine Miete, helfen ihr dafür aber im Alltag – und geben ihr Einblick in die Lebenswelt junger Menschen. Inzwischen wohnt bereits der dritte Student im Rahmen des Projekts „Wohnen für Hilfe“ bei ihr. Dass Theodore Wenzel in ihrem hohen Alter noch immer in ihrem Zuhause in Koblenz leben kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Das verdankt sie der Hilfe ihrer jungen Mitbewohner. „Ich habe Platz im Haus und weiß, dass Wohnraum für viele Studierende zu teuer ist“, berichtet die Seniorin. „Gleichzeitig ist es für mich natürlich ein Gewinn, dass ich nicht alleine im Haus bin und jederzeit die Unterstützung bekomme, die ich brauche – sei es bei der Gartenarbeit, bei technischen Dingen, im Haushalt oder beim Einkauf.“ Mit dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ konnte Theodore Wenzel viel Erfahrung sammeln. In den vergangenen vier Jahren wohnten bereits zwei Student- innen und ein Student bei ihr, die sie als Gegenleistung für ein kostenfreies Zimmer im Alltag unterstützten. „Ich schätze den Kontakt zu jungen Leuten und finde es sehr bereichernd, internationale Studierende kennenzulernen. Dadurch habe ich viel über andere Länder und Kulturen erfahren.“ Aktuell wohnt ein Student mit syrischen Wurzeln bei ihr. „Er hat mir seine Denkweise, Religion und nicht zuletzt die gesunde, schmackhafte syrische Küche nähergebracht.“ Und auch die Studierenden profitieren von diesem Austausch: „Ich helfe gerne bei Fragen zur deutschen Grammatik weiter oder erkläre bestimmte Wörter oder Ausdrücke“, erzählt Wenzel. Abgesehen von der Unterstützung im Alltag ist Theodore Wenzel über die Gesellschaft ihres Mitbewohners froh. „Wir sprechen jeden Tag miteinander oder spielen abends gerne eine Runde Rummikub. Aber auch wenn ich einmal nicht da bin, ist es schön, die Sicherheit zu haben, dass das Haus gut gehütet wird.“ Ihr Fazit: „„Wohnen für Hilfe“ ist für jeden ein Gewinn, der aufgeschlossen ist für andere Lebensvorstellungen und Gewohnheiten. Meine Erfahrungen mit den drei Studierenden sind durchweg positiv!“

Über „Wohnen für Hilfe“

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ ist eine Kooperation des Studierendenwerks Koblenz und der Hochschule Koblenz und vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Wohn- raumgebern, die den Studierenden kostenfrei ein Zimmer zur Verfügung stellen – als Gegen- leistung für Hilfe im Alltag. Sehr gerne vermitteln wir auch Studierende des RheinAhrCampus in Remagen mit Personen in und um Remagen. Weitere Informationen und Kontakt: Studierendenwerk Koblenz Anne Dommershausen Projektleiterin „Wohnen für Hilfe“ Hochschule Koblenz Konrad-Zuse-Straße 1 56075 Koblenz

Viele gute Erfahrungen mit

„Wohnen für Hilfe“

Studierende und ältere

Menschen profitieren

28.10.2021 | Mit ihren 87 Jahren bleibt Theodore Wenzel am Puls der Zeit. Denn seit vier Jahren vermietet sie ein Zimmer an Studierende. Die bezahlen zwar keine Miete, helfen ihr dafür aber im Alltag – und geben ihr Einblick in die Lebens- welt junger Menschen. Inzwischen wohnt bereits der dritte Student im Rahmen des Projekts „Wohnen für Hilfe“ bei ihr. Dass Theodore Wenzel in ihrem hohen Alter noch immer in ihrem Zuhause in Koblenz leben kann, ist keine Selbstverständlichkeit. Das verdankt sie der Hilfe ihrer jungen Mitbewohner. „Ich habe Platz im Haus und weiß, dass Wohnraum für viele Studierende zu teuer ist“, berichtet die Seniorin. „Gleichzeitig ist es für mich natürlich ein Gewinn, dass ich nicht alleine im Haus bin und jederzeit die Unterstützung bekomme, die ich brauche – sei es bei der Gartenarbeit, bei technischen Dingen, im Haushalt oder beim Einkauf.“ Mit dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ konnte Theodore Wenzel viel Erfahrung sammeln. In den vergangenen vier Jahren wohnten bereits zwei Studentinnen und ein Student bei ihr, die sie als Gegenleistung für ein kostenfreies Zimmer im Alltag unterstützten. „Ich schätze den Kontakt zu jungen Leuten und finde es sehr bereichernd, internationale Studierende kennenzulernen. Dadurch habe ich viel über andere Länder und Kulturen erfahren.“ Aktuell wohnt ein Student mit syrischen Wurzeln bei ihr. „Er hat mir seine Denk- weise, Religion und nicht zuletzt die gesunde, schmackhafte syrische Küche nähergebracht.“ Und auch die Studierenden profitieren von diesem Austausch: „Ich helfe gerne bei Fragen zur deutschen Grammatik weiter oder erkläre bestimmte Wörter oder Ausdrücke“, erzählt Wenzel. Abgesehen von der Unterstützung im Alltag ist Theodore Wenzel über die Gesellschaft ihres Mitbewohners froh. „Wir sprechen jeden Tag miteinander oder spielen abends gerne eine Runde Rummikub. Aber auch wenn ich einmal nicht da bin, ist es schön, die Sicherheit zu haben, dass das Haus gut gehütet wird.“ Ihr Fazit: „„Wohnen für Hilfe“ ist für jeden ein Gewinn, der aufgeschlossen ist für andere Lebensvorstellungen und Gewohnheiten. Meine Erfahrungen mit den drei Studierenden sind durchweg positiv!“

Über „Wohnen für Hilfe“

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ ist eine Kooperation des Studierendenwerks Koblenz und der Hochschule Koblenz und vermittelt Wohn- partnerschaften zwischen Studierenden und Wohnraumgebern, die den Studierenden kosten- frei ein Zimmer zur Verfügung stellen – als Gegen- leistung für Hilfe im Alltag. Sehr gerne vermitteln wir auch Studierende des RheinAhrCampus in Remagen mit Personen in und um Remagen. Weitere Informationen und Kontakt: Studierendenwerk Koblenz Anne Dommershausen Projektleiterin „Wohnen für Hilfe“ Hochschule Koblenz Konrad-Zuse-Straße 1 56075 Koblenz