Plätzchen für die Seele

Rezeptheft des Projekts „Älterwerden in der Grafschaft“ wird kostenlos an

alle Haushalte verteilt

9.12.2021 | In der Adventszeit duftet es in vielen Küchen herrlich lecker nach Gebäck. Es ist die Zeit der Plätzchen in allen möglichen Formen und Farben, aber immer köstlich. Da werden mal traditionell alljährlich die gleichen Rezepte umgesetzt, in anderen Küchen geht es experimen- tell und mit immer neuen Kreationen zu. Rezepte für Spekulatius, Lebkuchen oder Schoko- kugeln gibt es Tausende. Plätzchen backen ist immer auch ein Fest für die Kinder, sei es beim Teig kneten, beim Ausstechen oder auch später, wenn das fertige Backwerk probiert werden kann. Mary Witsch (links) und Ann-Cathrin Zinken haben schon einige ihrer nun gedruckten Plätzchenrezepte nachgebacken. | Foto: privat Dieser Tage dürfen sich die Grafschafter Haushalte über eine neue Rezeptsammlung freuen, die ihnen kostenlos in den Briefkasten gesteckt wird. Denn das Team des Caritas-Projekts „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“ hat unter tatkräftiger Mithilfe vieler Grafschafter- innen ein Rezeptheft auf die Beine gestellt, dass 26 verschiedene Plätzchenrezepte bietet. „Wir haben das im Kleinen schon im vergangenen Jahr gemacht, aber damals die Rezepte mehr oder weniger nur untereinander ausgetauscht,“ berichtet Quartiersmanagerin Mary Witsch. Denn schon damals zwang die Corona-Pandemie die Menschen, zuhause zu bleiben. Nun wollten Witsch und Projektleiterin Ann-Cathrin Zinken das Wissen und die Rezepte einem größeren Kreis zugängig machen und ließen ein entsprechendes Heftchen drucken. Erste Exemplare haben die beiden bereits vor Supermärkten in der Grafschaft verteilt und dabei viel positive Resonanz erfahren. Die Menschen freuten sich über die Rezepte für Himbeer-Tupfen, Macadamia-Küsschen, Friesländische Zimtsterne oder Engelsaugen. „Vieles haben wir nachgebacken, es ist einfach lecker“, so Mary Witsch. Besonders erfreut ist die Quartiersmanagerin darüber, dass auch alte Familienrezepte den Weg in die Sammlung fanden. Explizit berichtet sie vom Honig-Lebkuchen. Das aufwändig klingende Rezept, bei dem Zutaten wie Kardamom, Hirschhornsalz oder Pottasche den Weg ins Gebäck findet, hat Claudia Mazurek aus Nierendorf von ihrer Schwiegermutter erhalten. Das Rezept stammt aus Oberschlesien. Man sei in den vergangenen Tagen mehrmals gefragt worden, ob es im kommenden Jahr ein neues Heft mit Plätzchenrezepten geben werde, sagt Mary Witsch. Das überlege man derzeit. Sie und Ann-Cathrin Zinken arbeiten allerdings an weiteren kulinarischen Ideen. Da sei zum einen die Überlegung, Rezepte alter Grafschafter Hausmannskost zu veröffentlichen, damit die alten Gerichte nicht verlorengehen. „Wir denken aber auch über alte vegetarische Rezepte nach, denn schon früher haben die Menschen so gekocht. Damals war es zwar nicht „hip“, sondern aus der Not geboren“, so Witsch, die an Reibe- oder Pfannkuchen denkt. Gerichte, die für Nicht-Vegetarier auch schon mal mit Speck gekocht, gebraten oder gebacken wurden. Wo gibt es das Rezeptheft? Wer die Rezeptsammlung leckerer Weihnachtsplätzchen haben möchte, kann bei der Caritas in Ahrweiler, Tel. 02641 — 75 98 60, einen Abholtermin im Bürgerbüro im Innovationspark Ringen, Joseph-von-Fraunhofer-Straße 1, vereinbaren.

Plätzchen für die Seele

Rezeptheft des Projekts „Älterwerden

in der Grafschaft“ wird kostenlos an

alle Haushalte verteilt

9.12.2021 | In der Adventszeit duftet es in vielen Küchen herrlich lecker nach Gebäck. Es ist die Zeit der Plätzchen in allen möglichen Formen und Farben, aber immer köstlich. Da werden mal traditionell alljähr- lich die gleichen Rezepte umgesetzt, in anderen Küchen geht es experimentell und mit immer neuen Kreationen zu. Rezepte für Spekulatius, Lebkuchen oder Schokokugeln gibt es Tausende. Plätzchen backen ist immer auch ein Fest für die Kinder, sei es beim Teig kneten, beim Ausstechen oder auch später, wenn das fertige Backwerk probiert werden kann. Mary Witsch (links) und Ann-Cathrin Zinken haben schon einige ihrer nun gedruckten Plätzchenrezepte nach- gebacken. | Foto: privat Dieser Tage dürfen sich die Grafschafter Haushalte über eine neue Rezeptsammlung freuen, die ihnen kostenlos in den Brief- kasten gesteckt wird. Denn das Team des Caritas-Projekts „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“ hat unter tat- kräftiger Mithilfe vieler Grafschafterinnen ein Rezeptheft auf die Beine gestellt, dass 26 verschiedene Plätzchenrezepte bietet. „Wir haben das im Kleinen schon im vergangenen Jahr gemacht, aber damals die Rezepte mehr oder weniger nur untereinander ausge- tauscht,“ berichtet Quartiersmanagerin Mary Witsch. Denn schon damals zwang die Corona-Pandemie die Menschen, zuhause zu bleiben. Nun wollten Witsch und Projekt- leiterin Ann-Cathrin Zinken das Wissen und die Rezepte einem größeren Kreis zugängig machen und ließen ein entsprechendes Heftchen drucken. Erste Exemplare haben die beiden bereits vor Supermärkten in der Grafschaft verteilt und dabei viel positive Resonanz erfahren. Die Menschen freuten sich über die Rezepte für Himbeer-Tupfen, Macadamia-Küsschen, Friesländische Zimtsterne oder Engelsaugen. „Vieles haben wir nachgebacken, es ist einfach lecker“, so Mary Witsch. Besonders erfreut ist die Quartiersmanagerin darüber, dass auch alte Familienrezepte den Weg in die Sammlung fanden. Explizit berichtet sie vom Honig-Lebkuchen. Das aufwändig klingende Rezept, bei dem Zutaten wie Kardamom, Hirschhornsalz oder Pottasche den Weg ins Gebäck findet, hat Claudia Mazurek aus Nierendorf von ihrer Schwieger- mutter erhalten. Das Rezept stammt aus Oberschlesien. Man sei in den vergangenen Tagen mehr- mals gefragt worden, ob es im kommenden Jahr ein neues Heft mit Plätzchenrezepten geben werde, sagt Mary Witsch. Das über- lege man derzeit. Sie und Ann-Cathrin Zinken arbeiten allerdings an weiteren kulinarischen Ideen. Da sei zum einen die Überlegung, Rezepte alter Grafschafter Hausmannskost zu veröffentlichen, damit die alten Gerichte nicht verlorengehen. „Wir denken aber auch über alte vegetarische Rezepte nach, denn schon früher haben die Menschen so gekocht. Damals war es zwar nicht „hip“, sondern aus der Not geboren“, so Witsch, die an Reibe- oder Pfannkuchen denkt. Gerichte, die für Nicht-Vegetarier auch schon mal mit Speck gekocht, gebraten oder gebacken wurden. Wo gibt es das Rezeptheft? Wer die Rezeptsammlung leckerer Weihnachts- plätzchen haben möchte, kann bei der Caritas in Ahrweiler, Tel. 02641 — 75 98 60, einen Abholtermin im Bürgerbüro im Innovationspark Ringen, Joseph-von- Fraunhofer-Straße 1, vereinbaren.