Gesunde Familienkost

— Essen wie die „Großen“

13.12.2021 | Beim OPSTAPJE-Gruppentreffen, wo Kinder Schritt für Schritt in der Entwicklung begleitet werden, ging es zuletzt um das Thema „Gesunde Ernährung.“ Hierzu hatte die Fachstelle Frühe Hilfen Ernährungsberaterin Heike Mohr von der AOK Mayen ins Evangelische Gemeindezentrum nach Polch eingeladen. Etwa ab dem zehnten Monat kann sich das Baby allmählich an die normale Familienkost gewöhnen. Die meisten Kinder haben in dem Alter die ersten Zähne und können nun neben Milch- und Brei- nahrung gut etwas Festeres kauen. Kinder lieben das Essen in der Familie. Dabei gibt es viel Neues zu entdecken. Dass dabei anfangs auch schon mal gekleckert wird, gehört zum Essen- lernen dazu. Ihr Kind kann nun lernen selbstständig zu essen, auch wenn am Anfang vielleicht nur wenig von der Mahlzeit tatsächlich im Mund landen wird. „Lassen Sie Ihr Kind experimentieren, das Essen anfassen, auch einmal matschen. Es wird Spaß daran haben und stolz darauf sein, essen zu können wie die Großen. Zeigen Sie Geduld und unterstützen Sie Ihr Kind,“ so die Ernährungsberaterin. Aus den Milch- und Breimahlzeiten pro Tag werden ab der Familienkostphase drei Hauptmahlzeiten (morgens, mittags, abends) und zwei kleinere Zwischenmahlzeiten (zweites Frühstück und nachmittags). Aber was sollte wann und in welcher Menge auf den Tisch kommen? Auch diese Frage beant- wortete die Ernährungsberaterin. Wichtig sind der Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei eine Portion einer geöffneten Kinderhand entspricht. Als Getränke eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnte Fruchtsäfte. Beim Brot sollten Vollkornbrote bevorzugt werden, weil diese mehr Vitamin B1, B2, B6, Ballaststoffe und Eisen enthalten. Das Kind kann nun ohne Bedenken morgens und abends ein Brot essen und in kleine Stücke geschnitten, kann es gut allein essen. Wenn der Anfang etwas schwer ist, so Heike Mohr: „Versuchen Sie immer wieder, ihr Kind an die festere Kost zu gewöhnen“. Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr empfahl Heike Mohr Milchprodukte, die das für den Knochenaufbau so wichtige Calcium enthalten. Auch sollten die Eltern ganz auf gehärtete Pflanzenfette verzichten und stattdessen lieber pflanzliches Öl verwenden. Kerstin Dörnen-Rötering und Christa Fröhlich von der Fachstelle Frühe Hilfen bedankten sich bei Dolmetscherin Doris Rauch, die die Inhalte der Veranstaltung für die arabischen Familien übersetzte und Heike Mohr, Ernährungsberaterin der AOK Mayen, für die lockere Gesprächsrunde und ihre guten Tipps rund um das Thema Essen. Informationen zum interkulturellen OPSTAPJE Angebot finden sich auf der Homepage: www.fruehehilfen-myk.de

Gesunde Familienkost

— Essen wie die „Großen“

13.12.2021 | Beim OPSTAPJE-Gruppen- treffen, wo Kinder Schritt für Schritt in der Entwicklung begleitet werden, ging es zuletzt um das Thema „Gesunde Ernährung.“ Hierzu hatte die Fachstelle Frühe Hilfen Ernährungs- beraterin Heike Mohr von der AOK Mayen ins Evangelische Gemeindezentrum nach Polch eingeladen. Etwa ab dem zehnten Monat kann sich das Baby allmählich an die normale Familienkost gewöhnen. Die meisten Kinder haben in dem Alter die ersten Zähne und können nun neben Milch- und Breinahrung gut etwas Festeres kauen. Kinder lieben das Essen in der Familie. Dabei gibt es viel Neues zu entdecken. Dass dabei anfangs auch schon mal gekleckert wird, gehört zum Essenlernen dazu. Ihr Kind kann nun lernen selbstständig zu essen, auch wenn am Anfang vielleicht nur wenig von der Mahlzeit tatsächlich im Mund landen wird. „Lassen Sie Ihr Kind experimentieren, das Essen anfassen, auch einmal matschen. Es wird Spaß daran haben und stolz darauf sein, essen zu können wie die Großen. Zeigen Sie Geduld und unter- stützen Sie Ihr Kind,“ so die Ernährungs- beraterin. Aus den Milch- und Breimahlzeiten pro Tag werden ab der Familienkostphase drei Hauptmahlzeiten (morgens, mittags, abends) und zwei kleinere Zwischen- mahlzeiten (zweites Frühstück und nachmittags). Aber was sollte wann und in welcher Menge auf den Tisch kommen? Auch diese Frage beantwortete die Ernährungsberaterin. Wichtig sind der Verzehr von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, wobei eine Portion einer geöffneten Kinderhand ent- spricht. Als Getränke eignen sich Leitungs- wasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie stark verdünnte Frucht- säfte. Beim Brot sollten Vollkornbrote bevorzugt werden, weil diese mehr Vitamin B1, B2, B6, Ballaststoffe und Eisen enthalten. Das Kind kann nun ohne Bedenken morgens und abends ein Brot essen und in kleine Stücke geschnitten, kann es gut allein essen. Wenn der Anfang etwas schwer ist, so Heike Mohr: „Versuchen Sie immer wieder, ihr Kind an die festere Kost zu gewöhnen“. Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr empfahl Heike Mohr Milchprodukte, die das für den Knochenaufbau so wichtige Calcium enthalten. Auch sollten die Eltern ganz auf gehärtete Pflanzenfette verzichten und stattdessen lieber pflanzliches Öl verwenden. Kerstin Dörnen-Rötering und Christa Fröhlich von der Fachstelle Frühe Hilfen bedankten sich bei Dolmetscherin Doris Rauch, die die Inhalte der Veranstaltung für die arabischen Familien übersetzte und Heike Mohr, Ernährungsberaterin der AOK Mayen, für die lockere Gesprächsrunde und ihre guten Tipps rund um das Thema Essen. Informationen zum interkulturellen OPSTAPJE Angebot finden sich auf der Homepage: www.fruehehilfen-myk.de