Im „Integrationskurs“ Deutschland verstehen lernen

Komm-Aktiv und Caritas lotsten Teilnehmende durch die Corona-Krise

31.3.2022 | Seit 2017 bietet die Komm-Aktiv GmbH in Mayen „Allgemeine Integrationskurse“ an. Zu.dieser Erfolgsgeschichte zählt auch die Sozialpädagogische Begleitung (SPB) des Caritas- verbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. mit der Beratung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und des Jugendmigrationsdienstes (jmd). Der letzte Kurs umfasste den Zeitraum vom 16. November 2020 bis zum 18. Januar 2022 und führte in sieben Modulen und einer fünfmonatigen Unterbrechung durch die schwierige Pandemie- Zeit. Stattdessen gab es für die Teilnehmenden auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lerngruppen, die im vom BAMF finanzierten Online-Tutorium der Volkshochschule angeboten wurden. Corona- bedingt verzögerte sich auch der „Leben in Deutschland-Test“, der als Abschluss dieses wichtigen Orientierungskurses erst Anfang Februar 2022 abgelegt werden konnte. Ein großer Erfolg war der Deutsch-Test für Zuwanderer, die sogenannte „DTZ-Prüfung“, die Mitte Dezember von 17 Teilnehmenden mit B1 und einem Teilnehmer mit A2 absolviert wurde, wobei 12 Teilnehmende in allen drei Kategorien – „Hören/Lesen“, „Schreiben“ und „Sprechen“ – die B1- Prüfung bestanden haben. Nur zwei Kategorien hätten zum Be­stehen der Prüfung erfüllt werden müssen. Dieses gute Ergebnis motivierte die Frauen und Männer zum weiterführenden B2-Kurs, den sie in Mayen oder Koblenz besuchen können. Nicht leicht war es für die Teilnehmenden, das Bildungs-/Ausbildungssystem in Deutschland zu verstehen. Im Kurs ging es um Verständnis und Motivation für das Arbeitsfeld Deutschland, also auch um Verhaltensregeln wie Pünktlichkeit oder um die Notwendigkeit, im Krankheitsfall auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. Dozentin Silvia Körschner überzeugte die Gruppe, wie wichtig ein zusätzliches Lernen auch zuhause ist. Hierfür waren viel Motivationsarbeit und zusätzliche Unterstützung notwendig. Ihre Bemühungen führten zu einer sehr guten Gruppendynamik und einem gegenseitigen Verständnis unter den 12 Nationen mit ihren unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln. Die Frauen und Männer aus Bulgarien, Russland, Marokko, der Türkei, Lettland, Syrien, Afghanistan, den Niederlanden (vorher Irak), Rumänien, Kasachstan und Deutschland, alle zwischen 19 und 49 Jahre alt, bildeten zur Mitte des Kurses hin eine harmonische Gruppe, die vom Respekt und der gegenseitigen Achtung individueller Bedürfnisse geprägt war. Die gute Kooperation mit dem Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. half der Komm-Aktiv GmbH die gesteckten Ziele zu erreichen, wobei die Mitarbeiter der Integrationskurse der Komm-Aktiv in Caritas-Mitarbeiterin Eva Pestemer eine kooperative Mitstreiterin fanden. Mit der Sozialpädagogischen Begleitung (SPB), die Eva Pestemer (MBE) im Rahmen des Integrationskurses anbot, konnte die sprachliche und soziale Integration der Teilnehmenden beschleunigt werden. Zusätzlich zum Beratungsangebot des Migrationsdienstes führte Eva Pestemer Informations- veranstaltungen zu den Themen „Ausbildung, Arbeit und Beruf“, der Möglichkeit der Anerkennung von Ausbildung und Beruf sowie „Migration und Gesundheitsvorsorge“ durch.

Im „Integrationskurs“

Deutschland verstehen lernen

Komm-Aktiv und Caritas lotsten Teil-

nehmende durch die Corona-Krise

31.3.2022 | Seit 2017 bietet die Komm-Aktiv GmbH in Mayen „Allgemeine Integrationskurse“ an. Zu.dieser Erfolgsgeschichte zählt auch die Sozialpädagogische Begleitung (SPB) des Caritasverbands Rhein-Mosel-Ahr e.V. mit der Beratung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und des Jugendmigrationsdienstes (jmd). Der letzte Kurs umfasste den Zeitraum vom 16. November 2020 bis zum 18. Januar 2022 und führte in sieben Modulen und einer fünf- monatigen Unterbrechung durch die schwierige Pandemie-Zeit. Stattdessen gab es für die Teilnehmenden auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lerngruppen, die im vom BAMF finanzierten Online-Tutorium der Volkshochschule angeboten wurden. Corona- bedingt verzögerte sich auch der „Leben in Deutschland-Test“, der als Abschluss dieses wichtigen Orientierungskurses erst Anfang Februar 2022 abgelegt werden konnte. Ein großer Erfolg war der Deutsch-Test für Zuwanderer, die sogenannte „DTZ-Prüfung“, die Mitte Dezember von 17 Teilnehmenden mit B1 und einem Teilnehmer mit A2 absolviert wurde, wobei 12 Teilnehmende in allen drei Kategorien – „Hören/Lesen“, „Schreiben“ und „Sprechen“ – die B1-Prüfung bestanden haben. Nur zwei Kategorien hätten zum Be­stehen der Prüfung erfüllt werden müssen. Dieses gute Ergebnis motivierte die Frauen und Männer zum weiterführenden B2-Kurs, den sie in Mayen oder Koblenz besuchen können. Nicht leicht war es für die Teilnehmenden, das Bildungs-/Ausbildungssystem in Deutschland zu verstehen. Im Kurs ging es um Verständnis und Motivation für das Arbeitsfeld Deutschland, also auch um Verhaltensregeln wie Pünktlich- keit oder um die Notwendigkeit, im Krankheits- fall auch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. Dozentin Silvia Körschner überzeugte die Gruppe, wie wichtig ein zusätzliches Lernen auch zuhause ist. Hierfür waren viel Motivationsarbeit und zusätzliche Unter- stützung notwendig. Ihre Bemühungen führten zu einer sehr guten Gruppendynamik und einem gegenseitigen Verständnis unter den 12 Nationen mit ihren unterschiedlichen kulturellen und religiösen Wurzeln. Die Frauen und Männer aus Bulgarien, Russland, Marokko, der Türkei, Lettland, Syrien, Afghanistan, den Niederlanden (vorher Irak), Rumänien, Kasachstan und Deutschland, alle zwischen 19 und 49 Jahre alt, bildeten zur Mitte des Kurses hin eine harmonische Gruppe, die vom Respekt und der gegenseitigen Achtung individueller Bedürfnisse geprägt war. Die gute Kooperation mit dem Caritasverband Rhein- Mosel-Ahr e.V. half der Komm-Aktiv GmbH die gesteckten Ziele zu erreichen, wobei die Mitarbeiter der Integrationskurse der Komm- Aktiv in Caritas-Mitarbeiterin Eva Pestemer eine kooperative Mitstreiterin fanden. Mit der Sozialpädagogischen Begleitung (SPB), die Eva Pestemer (MBE) im Rahmen des Integrationskurses anbot, konnte die sprachliche und soziale Integration der Teilnehmenden beschleunigt werden. Zusätzlich zum Beratungsangebot des Migrationsdienstes führte Eva Pestemer Informationsveranstaltungen zu den Themen „Ausbildung, Arbeit und Beruf“, der Möglichkeit der Anerkennung von Ausbildung und Beruf sowie „Migration und Gesundheitsvorsorge“ durch.