Vorsorgende Verfügungen

Caritas und Verbandsgemeinde Pellenz informierten

29.6.2022 | „Was wird sein, wenn ich im Alter oder bei plötzlicher Krankheit auf die Hilfe anderer angewiesen bin?“, „Wer handelt für mich, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin?“ und „Wer trifft Entscheidungen und was will ich in einer solchen Situation?“ Diesen wichtigen Fragen widmete sich in Plaidt Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (B.A.) Gianna Kappes vom Caritas- Betreuungsverein. Eingeladen hatten Iris Betzing von der Verbandsgemeinde Pellenz sowie der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Andernach. Und 45 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer aller Altersklassen kamen ins Rathaus von Plaidt, wo Referentin Gianna Kappes über die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sprach. Auch junge Menschen können durch einen plötzlichen Unfall in die Situation geraten. Bei einem Unfall, Krankheit oder Behinderung kommt die Frage, wer sich um mein persönliches Wohl kümmert. Denn es sind nicht unbedingt nahe Angehörige, die dann automatisch eine Betreuung übernehmen dürfen. Und sind die medizinisch getroffenen Entscheidungen dann auch in meinem Sinne? Deshalb ist es klug, sich früh genug mit dem Thema zu beschäftigen und Maßnahmen zu ergreifen. Um eine gültige Patientenverfügung zu verfassen, braucht es die Geschäftsfähigkeit der handelnden Person. Ebenso wichtig sind eindeutige Beschreibungen, betonte Gianna Kappes: „Allgemeine Formulierungen wie ‚keine lebenserhaltenden Maßnahmen‘ reichen nicht aus, um eine zweifelsfreie Patientenverfügung zu erstellen.“ Auch Fragen konnten in dieser engagierten Runde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestellt werden, die sich herzlich bei Gianna Kappes für ihre klaren Worte und gute, kurzweilige Rhetorik mit einem Blumenstrauß bedankten. Wer weiterhin Fragen zu dem Themenkomplex Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung hat, kann sich gerne kostenlos vom Caritas-Betreuungsverein in Andernach beraten lassen. Eine kostenlose Schulung können Firmen auch für ihre Belegschaft buchen. „Mit der Volljährigkeit sollte sich eigentlich jeder diesen Fragen stellen, sei es für sich, sei es für Angehörige“, so Gianna Kappes. Kontakt: Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. Fachdienst Rechtliche Betreuung Bischof-Bernhard-Stein-Haus Ludwig-Hillesheim-Str. 3 56626 Andernach Telefon: 02632 - 25 02 0 Gianna Kappes kappes-g@caritas-andernach.de

Vorsorgende Verfügungen

Caritas und Verbandsgemeinde Pellenz

informierten

29.6.2022 | „Was wird sein, wenn ich im Alter oder bei plötzlicher Krankheit auf die Hilfe anderer angewiesen bin?“, „Wer handelt für mich, wenn ich selbst nicht mehr dazu in der Lage bin?“ und „Wer trifft Entscheidungen und was will ich in einer solchen Situation?“ Diesen wichtigen Fragen widmete sich in Plaidt Sozial- arbeiterin und Sozialpädagogin (B.A.) Gianna Kappes vom Caritas-Betreuungsverein. Eingeladen hatten Iris Betzing von der Verbandsgemeinde Pellenz sowie der Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. in Andernach. Und 45 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer aller Altersklassen kamen ins Rathaus von Plaidt, wo Referentin Gianna Kappes über die Notwendigkeit einer Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung sprach. Auch junge Menschen können durch einen plötzlichen Unfall in die Situation geraten. Bei einem Unfall, Krankheit oder Behinderung kommt die Frage, wer sich um mein persönliches Wohl kümmert. Denn es sind nicht unbedingt nahe Angehörige, die dann automatisch eine Betreuung übernehmen dürfen. Und sind die medizinisch getroffenen Entscheidungen dann auch in meinem Sinne? Deshalb ist es klug, sich früh genug mit dem Thema zu beschäftigen und Maßnahmen zu ergreifen. Um eine gültige Patientenverfügung zu verfassen, braucht es die Geschäftsfähigkeit der handelnden Person. Ebenso wichtig sind eindeutige Beschreibungen, betonte Gianna Kappes: „Allgemeine Formulierungen wie ‚keine lebenserhaltenden Maßnahmen‘ reichen nicht aus, um eine zweifelsfreie Patienten- verfügung zu erstellen.“ Auch Fragen konnten in dieser engagierten Runde von den Teilnehmerinnen und Teil- nehmern gestellt werden, die sich herzlich bei Gianna Kappes für ihre klaren Worte und gute, kurzweilige Rhetorik mit einem Blumenstrauß bedankten. Wer weiterhin Fragen zu dem Themenkomplex Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung hat, kann sich gerne kostenlos vom Caritas-Betreuungsverein in Andernach beraten lassen. Eine kostenlose Schulung können Firmen auch für ihre Belegschaft buchen. „Mit der Volljährig- keit sollte sich eigentlich jeder diesen Fragen stellen, sei es für sich, sei es für Angehörige“, so Gianna Kappes. Kontakt: Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. Fachdienst Rechtliche Betreuung Bischof-Bernhard-Stein-Haus Ludwig-Hillesheim-Str. 3 56626 Andernach Telefon: 02632 - 25 02 0 Gianna Kappes kappes-g@caritas-andernach.de