Offener Fahrradtreff von der Sonne verwöhnt

14.7.2022 | Am 30. Juni startete die Offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ um 9:16 Uhr mit einer Bahnanfahrt über Koblenz nach Hatzenport eine rundum schöne Fahrradtour durch die Eifel zurück nach Remagen. Schon die Fahrt mit der Bahn verlief trotz der in der 9 Euro-Phase vorhergesagten Engpässe in der Fahrradmitnahme völlig problemlos. Einzig stellte uns der Ausfall des Aufzugs auf dem Koblenzer Bahnhof vor die Schwierigkeit, mit den Fahrrädern über die Rolltreppe in die Unterführung zu kommen und dann über die Rollkofferschräge neben der Treppe hoch auf den Bahnsteig zur Moselstrecke. Mit gegenseitiger Hilfe wurde diese Schwierigkeit elegant überwunden. Von Hatzenport aus befuhren wir das ruhige von mehreren Mühlen gesäumte Schrumpfbachtal. So erreichten wir stetig langsam bergauffahrend ohne große Mühen den Ort Münstermaifeld, um dort auf den hervorragend befahrbaren Fahrradweg auf der alten Bahntrasse nach Polch und Ochtendung einzubiegen. Die ersten 20km nach Polch zwischen den mit Bäumen und Büschen bewachsenen Bahndämmen ließen uns die Sonneneinstrahlung kaum spüren. Die Gaststätte „Alter Bahnhof Polch“ lud uns ein zur Mittagsrast. Foto: privat Weiter ging es auf dem Fahrradweg nun bei zunehmender Hitze durchweg bergab nach Ochtendung. Hier verließen wir den schönen Bahntrassen-Fahrradweg, der inzwischen weiter bis Bassenheim führt und noch bis Koblenz erweitert werden soll. Über die Kreisstraße nach Kruft und weiter an Nickenich und Eich vorbei erreichten wir Andernach. Die zwischenzeitlich sehr merkliche Hitze veranlasste uns in Andernach dazu, in der Innenstadt ein leckeres Eis zu essen. Mit Blick auf die Uhr und das am frühen Abend angesagte Unwetter fuhren wir bald weiter auf dem Rhein- Fahrradweg nach Hause. Unterwegs stärkten wir uns am Brohler Brunnen mit einem kühlen Getränk. Nach knapp 70km Fahrradfahrt erreichten wir schwitzend und ermüdet, aber auch stolz über unsere Leistung zufrieden die Heimat. Genau abgepasst mit dem aufziehenden Gewitter. Die Mitfahrenden waren sich einig in dem Urteil: „Das war ein schöner Tag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird!“

Offener Fahrradtreff von der

Sonne verwöhnt

14.7.2022 | Am 30. Juni startete die Offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ um 9:16 Uhr mit einer Bahnanfahrt über Koblenz nach Hatzenport eine rundum schöne Fahrradtour durch die Eifel zurück nach Remagen. Schon die Fahrt mit der Bahn verlief trotz der in der 9 Euro-Phase vorhergesagten Engpässe in der Fahrradmitnahme völlig problemlos. Einzig stellte uns der Ausfall des Aufzugs auf dem Koblenzer Bahnhof vor die Schwierigkeit, mit den Fahrrädern über die Rolltreppe in die Unterführung zu kommen und dann über die Rollkofferschräge neben der Treppe hoch auf den Bahnsteig zur Moselstrecke. Mit gegen- seitiger Hilfe wurde diese Schwierigkeit elegant überwunden. Von Hatzenport aus befuhren wir das ruhige von mehreren Mühlen gesäumte Schrumpf- bachtal. So erreichten wir stetig langsam bergauffahrend ohne große Mühen den Ort Münstermaifeld, um dort auf den hervorragend befahrbaren Fahrradweg auf der alten Bahntrasse nach Polch und Ochtendung einzubiegen. Die ersten 20km nach Polch zwischen den mit Bäumen und Büschen bewachsenen Bahndämmen ließen uns die Sonneneinstrahlung kaum spüren. Die Gast- stätte „Alter Bahnhof Polch“ lud uns ein zur Mittagsrast. Foto: privat Weiter ging es auf dem Fahrradweg nun bei zunehmender Hitze durchweg bergab nach Ochtendung. Hier verließen wir den schönen Bahntrassen-Fahrradweg, der inzwischen weiter bis Bassenheim führt und noch bis Koblenz erweitert werden soll. Über die Kreis- straße nach Kruft und weiter an Nickenich und Eich vorbei erreichten wir Andernach. Die zwischenzeitlich sehr merkliche Hitze ver- anlasste uns in Andernach dazu, in der Innenstadt ein leckeres Eis zu essen. Mit Blick auf die Uhr und das am frühen Abend an- gesagte Unwetter fuhren wir bald weiter auf dem Rhein-Fahrradweg nach Hause. Unter- wegs stärkten wir uns am Brohler Brunnen mit einem kühlen Getränk. Nach knapp 70km Fahrradfahrt erreichten wir schwitzend und ermüdet, aber auch stolz über unsere Leistung zufrieden die Heimat. Genau abgepasst mit dem aufziehenden Gewitter. Die Mitfahrenden waren sich einig in dem Urteil: „Das war ein schöner Tag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird!“